Behandlungsangebot

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Manche Lebenssituationen führen an einen Punkt, an dem die bisherigen Wege nicht mehr weiterführen und neue Perspektiven notwendig werden. Ängste, Erschöpfung, depressive Verstimmungen, innere Unruhe oder Beziehungskonflikte können dabei Ausdruck einer tiefer liegenden seelischen Belastung sein. Manchmal entsteht das Gefühl, festzustecken und mit den eigenen Gedanken und bisherigen Bewältigungsstrategien nicht mehr weiterzukommen oder immer wieder in ähnliche Situationen und Beziehungsmuster zu geraten.
In meiner Privatpraxis für Psychotherapie in Dresden unterstütze ich Sie dabei, die Hintergründe Ihrer Beschwerden besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln – wertschätzend, einfühlsam und auf Augenhöhe.
"Psychische Gesundheit beginnt nicht dort, wo Leiden endet – sondern dort, wo Menschen wieder Freude, Sinn und Verbundenheit erleben können." - Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier
Wen ich behandele
Als Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie begleite ich Erwachsene in herausfordernden Lebensphasen und bei psychischen Erkrankungen.
Dabei können unter anderem folgende Beschwerden und Themen im Vordergrund stehen:
- Depressionen, Burnout und Erschöpfungszustände
- Ängste und Angststörungen
- Zwangsstörungen
- Essstörungen, beispielsweise Anorexie, Bulimie und Binge-Eating-Disorder
- Schlafstörungen
- Lebenskrisen und belastende Umbruchsituationen
- Skin Picking (Dermatillomanie)
- Selbstwertprobleme und Beziehungsthemen
- Psychosomatische Beschwerden, beispielsweise Schmerzen, Schwindel sowie Bauch- oder Kopfschmerzen
- Psychische Beschwerden nach belastenden Erfahrungen, beispielsweise Anpassungsstörungen oder eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Frauenspezifische Belastungen, beispielsweise peri- und postpartale Erkrankungen und hormonell bedingte Beschwerden
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden mit Erlebens- und Verhaltensmustern zusammenhängen können, die sich bereits in Kindheit und Jugend entwickelt haben. Häufig waren diese Muster frühe Lösungsversuche für innere Konflikte und haben uns zu einem bestimmten Zeitpunkt geholfen, mit schwierigen Erfahrungen und Beziehungen umzugehen. Heute sind uns diese Zusammenhänge oft nicht oder nur teilweise bewusst.
Aktuelle Belastungen können frühere innere Konflikte wieder aktivieren und dadurch psychische Beschwerden verstärken oder neu entstehen lassen. Dies kann sich nicht nur in Ängsten, depressiven Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder körperlichen Beschwerden zeigen, sondern auch in wiederkehrenden Beziehungserfahrungen: etwa wenn sich ähnliche Konflikte, Enttäuschungen oder Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung immer wiederholen.
Dabei können Fragen eine Rolle spielen wie:
Wie erlebe ich mich in Beziehungen – und wie erleben andere mich?
Was brauche ich von anderen und was fällt mir schwer anzunehmen oder einzufordern?
Wie gehe ich mit Nähe, Distanz, Konflikten oder Zurückweisung um?
Auch der eigene Selbstwert, das Vertrauen in sich selbst und andere sowie der Umgang mit den eigenen Grenzen können durch frühere Beziehungserfahrungen geprägt sein.
Ein zentraler Bestandteil der Therapie ist daher, die eigenen Bedürfnisse, Ängste und Wünsche besser zu verstehen und Zusammenhänge zwischen früheren Erfahrungen und dem heutigen Erleben zu erkennen. Auch in der therapeutischen Beziehung können sich vertraute Beziehungsmuster zeigen. Diese können wir gemeinsam wahrnehmen, verstehen und einordnen. Ein tieferes Verständnis der eigenen inneren Dynamik ermöglicht es, festgefahrene Muster zu erkennen und schrittweise zu verändern, neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln und dadurch idealerweise neue und positivere Beziehungserfahrungen zu machen.
Ein Blick unter die Oberfläche – der Eisvogel als Symbol
Behandlungsschwerpunkte

Frauen* im Fokus
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Frauen* im Fokus
*Die hier verwendete Bezeichnung „Frauen“ bezieht sich auf alle Personen mit weiblichen Geschlechtsorganen.
Die psychische Gesundheit von Frauen wird von vielen Faktoren beeinflusst - unter anderem von hormonellen Veränderungen, körperlichen Erkrankungen, belastenden Lebensereignissen und den unterschiedlichen Rollen, die Frauen im Laufe ihres Lebens übernehmen. Häufig stehen die Bedürfnisse anderer lange im Vordergrund, während die eigenen in den Hintergrund geraten.
In meiner Praxis begleite ich Frauen in besonderen Lebensphasen und bei frauenspezifischen Belastungen. Dazu gehören unter anderem:
- unerfüllter Kinderwunsch, ungewollte Kinderlosigkeit, Infertilität und Kinderwunschbehandlung
- Schwangerschaft und Wochenbett
- Verluste rund um Schangerschaft und Geburt, z. B. Fehl- oder Totgeburt, Eileiterschwangerschaft
- Endometriose und chronische Schmerzen
- PMS, PMDS und hormonell bedingte Stimmungsschwankungen
- Wechseljahre, Perimenopause, Menopause, Postmenopause
- Weibliche Identität und belastende Lebensübergänge
Warum dieser Schwerpunkt?
In meiner therapeutischen Arbeit begegnen mir immer wieder Frauen, deren Beschwerden über lange Zeit nicht ausreichend verstanden oder eingeordnet wurden. Gerade bei hormonell beeinflussten Beschwerden, Endometriose, Kinderwunsch oder nach einem Verlust in der Schwangerschaft erleben viele einen langen Leidensweg und fühlen sich häufig nicht ausreichend ernst genommen.
Diese Erfahrungen haben mein Interesse an der psychischen Gesundheit von Frauen verstärkt und mich dazu motiviert, mich in diesem Bereich gezielt fortzubilden und zu spezialisieren.
Mir ist es wichtig, einen wertschätzenden und geschützten Raum zu schaffen, in dem Ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle Platz finden. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Ihrer individuellen Situation und erarbeiten Wege, mit Belastungen umzugehen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Mein therapeutischer Ansatz
Ich verbinde tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mit aktuellem Wissen aus Psychologie und Medizin. Dabei beziehe ich insbesondere gynäkologische und endokrinologische Zusammenhänge mit ein.
Eine ganzheitliche Betrachtung und zyklusorientierte Arbeitsweise kann besonders hilfreich sein bei:
- chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Endometriose oder dem polyendokrinen metabolischen Ovarsyndrom (PMOS, früher PCO-Syndrom)
- Fragen und Belastungen rund um den Kinderwunsch
- psychischen und emotionalen Herausforderungen vor, während und nach einer Schwangerschaft
- hormonellen Veränderungen, beispielsweise zu Beginn oder im Verlauf der Wechseljahre
Körperliche und psychische Prozesse stehen in engem Zusammenhang und können sich gegenseitig beeinflussen. Eine ganzheitliche Betrachtung beider Ebenen ist daher ein wichtiger Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit.
Eine besondere Ergänzung meines Behandlungsangebots sind in ausgewählten Fällen auch Hausbesuche bei Frauen nach der Geburt. Gerade in dieser besonderen und oft herausfordernden Zeit möchte ich Ihnen damit die Möglichkeit geben, Unterstützung ganz unkompliziert in der vertrauten Umgebung zu erhalten.
Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen halte ich mein Wissen zu frauenspezifischen Themen kontinuierlich auf dem aktuellen Stand.
Fort- und Weiterbildungen im Schwerpunkt Frauengesundheit
Um Sie nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begleiten zu können, bilde ich mich regelmäßig zu frauenspezifischen Themen fort.

Menschen aus aller Welt
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Menschen aus aller Welt
Ich habe mich bewusst auf die psychotherapeutische Begleitung internationaler, englischsprachiger Klientinnen und Klienten spezialisiert. Menschen, die in einem anderen Land leben, arbeiten oder studieren, stehen häufig vor besonderen Herausforderungen: Sie bewegen sich zwischen verschiedenen Kulturen, Sprachen und sozialen Systemen und erleben nicht selten Einsamkeit, Anpassungsdruck oder Identitätsfragen. In solchen Situationen kann es eine große Erleichterung sein, Psychotherapie mit einem Gegenüber mit Verständnis für interkulturelle Lebensrealitäten in Anspruch nehmen zu können.
Da es in Dresden bislang nur wenige psychotherapeutische Angebote in englischer Sprache gibt, möchte ich diese Versorgungslücke schließen und Menschen aus aller Welt einen geschützten Raum für ihre Anliegen bieten.
Mein Interesse an interkultureller Psychotherapie wurde bereits während meiner Ausbildung an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie geprägt, die einen besonderen Schwerpunkt auf kultursensible und internationale psychotherapeutische Arbeit legt. Dort habe ich gelernt, psychische Belastungen immer auch im kulturellen und gesellschaftlichen Kontext zu verstehen.
Darüber hinaus haben mich meine eigenen längeren Auslandsaufenthalte nachhaltig geprägt. Ich habe jeweils ein Jahr in Malaysia, den USA und Frankreich gelebt und dabei selbst erfahren, wie bereichernd, aber auch herausfordernd das Leben in einer anderen Kultur sein kann. Diese persönlichen Erfahrungen helfen mir, die Perspektive von Menschen nachzuvollziehen, die sich in einem neuen Land orientieren oder zwischen verschiedenen kulturellen Welten bewegen.
Heute begleite ich Menschen unterschiedlichster Herkunft auf Deutsch und Englisch. Mein Ziel ist es, einen offenen, respektvollen und kultursensiblen therapeutischen Rahmen zu schaffen, in dem Sie sich mit Ihren persönlichen Themen verstanden und willkommen fühlen.